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Alle Briefe von Erich Elpers
(bis Sept. 2019)

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Gedanken zum Wochenende 19./20.10.2019

Hallo Ihr Lieben!
Allen Gruß und Segen!

Wieder habe ich eine interessante Stelle in der Heiligen Schrift gefunden, die ein Lebenslehrbeispiel beinhaltet: Matthäus 21, 28-32!
Hier geht es um zwei Brüder, die sehr unterschiedlich auf die Bitte des Vaters reagieren. Also, die Jungs sollen in den Weinberg gehen, um zu arbeiten. Der eine sagt klar und deutlich „Nein“ und geht am Ende doch!

Der zweite sagt bereitwillig „Ja“ und geht dann doch nicht. Das hier ist ein Gleichnis von einem „Ja-Sager und einem „Nein-Sager“. Heute würde man sagen: das sind Wendehälse. Wer seine Meinung ändert wird häufig in der Öffentlichkeit schief angesehen. Dann heißt es: „Auf den kann man sich ja nicht verlassen!“

Gradlinigkeit und Prinzipientreue gelten als wertvolle Eigenschaften.
Einsichten ob etwas Falsch oder Richtig ist, kann man oft erst nach einer Entscheidung herausfinden. (Gewissen)
Was können wir daraus lernen? Auf dem falschen Weg zu sein, ist oft nicht das Schlimmste. Aber darauf zu beharren, dass es nicht richtig, führt ins Verderben. Was einem zu einer Zeit als richtig erscheint, kann zu einem anderen Zeitpunkt total falsch sein.
Es gibt Zeichen der Zeit, die einen Sinneswandel erfordern. Zeichen der Zeit zu erkennen und sein Verhalten und Denken daraufhin zu ändern, ist Lebenskunst. Tolle Lebenshilfen aus der hl. Schrift.

Allen einen gesegneten Sonntag und eine gelungene Woche.

Liebe herzliche Grüße Ihr und Euer

Erich Elpers

Gedanken zum Wochenende 12./13.10.2019

Von Polizeipfarrer a.D. Erich Elpers

Hallo Ihr Lieben!
Allen Gruß und Segen!
Heute möchte ich mal wieder ein Stück aus dem Unterrichtsbuch des Lebens der Hl. Schrift empfehlen:

Lest einfach: Matthäus 21, 18-22 .

Jesus stellt einen Feigenbaum als Symbol für Kirche und Gesellschaft in die Mitte seiner Überlegungen. An den Früchten erkennt man den Baum. Nun in dieser Geschichte trifft Jesus auf einen Feigenbaum, der keine Früchte trägt, sondern nur noch Blätter aufweist. Da kommt mir die Frage: Ist unsere Kirche wie ein Feigenbaum ohne Früchte, die eigentlich das Leben der Menschen nähren und prägen sollten? Sind die Früchte verbraucht oder verdorrt? Ist die Kirche leblos und anziehungsunfähig geworden?
In der Geschichte verflucht Jesus den Baum, weil im offenbar nicht zu helfen ist. Ist Jesus vielleicht aus seiner Kirche ausgetreten, weil Er in ihr kaum noch eine Rolle spielt?
Digitalisierung und Strukturprobleme scheinen uns mehr zu beschäftigen als die Suche nach einem Glauben, der Berge versetzen kann.
Genau der Glaube steht bei Jesus im Mittelpunkt seiner Botschaft. Da ist zum Beispiel eine heidnische kanaanäische Frau, die glaubend rückhaltlos Heilung von Jesus erwartet; diese Heilung wird ihr zugesprochen im Namen Gottes. Was will uns Jesus lehren?
Wer glaubt und groß von Gott denkt, keinen Zweifel aufkommen lässt, der wird selig.

Allen einen gesegneten Sonntag und eine gelungene Woche!
Bleiben Sie, bleibt ihr im Heil. Da ist mehr angesagt als Gesundheit.

Liebe herzliche Grüße Ihr und Euer
Erich Elpers

Gedanken zum Wochenende 05./06.10.2019

Polizeipfarrer a.D. Erich Elpers

Hallo Ihr Lieben!
Allen Gruß und Segen!
Unsere Gesellschaft und Arbeitswelt sind gekennzeichnet von Flexibilität und Mobilität.
Stolz sind wir darauf, dass alles so gut zu laufen scheint. In der Wirtschaft scheinen diese Kennzeichen Erfolg zu versprechen.
Ist es aber auch noch so, wenn man an die Menschen denkt? Mobilität und Flexibilität scheinen Menschen öfter in die Nähe von Erschöpfung zu bringen; sie scheinen die Menschen mehr in die Unverbindlichkeit zu treiben; sie könnten verantwortlich sein für mehr „Ich zuerst“; Zukunftsplanung, Sicherheit in menschlichen Beziehungen werden immer dünner; in unserer Kirche scheint sich die Mobilität und Flexibilität immer mehr als Trugschluss zu zeigen; denn die Menschen bleiben mehr und mehr weg, sie fühlen sich abgehängt. Die Folge scheint, bei allem Schönreden, doch ein Auseinanderdrifften der Gemeinden zu sein. Verbindliche Zugehörigkeit wird dünner, die Gemeindemitglieder kennen einander immer weniger, Gottesdienstbesuche schrumpfen, etc.
Auch wenn in der Gesellschaft Mobilität und Flexibilität hoch im Kurs liegen, der Kirche haben sie nicht gutgetan. Ich glaube, dass es ein Irrtum ist, größere Gemeinden zu bilden; denn es gibt in den Gemeinden kaum mehr einen lebenstragenden Beziehungsraum, in dem gearbeitet und gelebt werden kann. Die Gemeindemitglieder wünschen sich Seelsorge, persönliche Ansprechmöglichkeiten und seelsorgliche geistliche Begleitung, sie wünschen sich Zeit zur persönlichen Begegnung. Ob das durch Mobilität und Flexibilität der hauptamtlichen gewährleistet werden kann?
Es gab früher mal einen für heute bedenkenswerten Satz: „Die Kirche muss im Dorf bleiben“.
Allen einen gesegneten Sonntag und eine gelungene Woche.
Liebe herzliche Grüße Ihr und Euer
Erich Elpers

Gedanken zum Wochenende 28./29.09.2019

Von Polizeipfarrer a.D. Erich Elpers

Hallo Ihr Lieben!
Allen Gruß und Segen!
Diesmal etwas Nettes zum Nachdenken:
Vor langer Zeit wollte Gott den Menschen die fünf Gebote geben!
Also hörte er sich um und befragte einige Völker. Er kam zu den Engländern. Sie lasen sich die Gebote durch und entschieden, dass sie nichts für sie wären, denn man sollte nicht morden.
Dann versuchte es Gott bei den Franzosen. Doch diese bemerkten, dass man nur eine Frau haben und dieser auch noch treubleiben sollte. Auch sie das Angebot aus.
So kam es, dass Gott auf der ganzen Welt viele Völker befragte und ihnen die fünf Gebote anbot.
Doch jedem Volk missfiel irgendetwas.
Irgendwann kam er zu den Juden. Sie lasen sich die Gebote durch: “Nun gut“, sagten sie, „und was sollen sie kosten, diese fünf Gebote?“
„Nichts“, antwortete Gott.
„In Ordnung, erwiderten darauf die Juden, „dann gib uns gleich zwei davon“.
So kamen die Juden zu den Zehn Geboten.
Viele Freude beim Nachdenken.
Allen einen gesegneten Sonntag und eine gelungene Woche.
Liebe herzliche Grüße Ihr und Euer
Erich Elpers